Fritzbox und Synology DS216+ II als Kern meines Heim-Netzwerks


Übersicht

Ich liste hier meine Hardware Konstellation auf um die Auswahlentscheidung für mich protokolliert zu haben. Eventuell findet ja auch jemand anderes darin Anregungen für die eigene Auswahl.

Wir sind ein Zwei-Personen Haushalt und erledigen sehr viele Dinge über’s Internet, Urlaubserinnerungen sind uns sehr wichtig. DVDs und CDs wurden alle gerippt, Dias und Schmalfilme alle gescannt, Musik oder Filme im Abo beziehen wir nicht, einige Papier Fotos und Musik-Kassetten müssen noch digitalisiert werden.

Über die Jahre hat sich unsere private digitale Strategie immer mal wieder leicht geändert. Ziele für den hier beschriebenen Stand sind:

  • Sicherheit vor Verlust (Diebstahl, Ransomware, Brand),
  • bequeme Verfügbarkeit auch unterwegs und
  • eine möglichst große Unabhängigkeit von Dienstleistern.

Manchen großen Firmen gegenüber haben wir eine gesunde aber nicht übertriebene Skepsis. Bei kleineren Firmen kann man die mittel- und langfristige Verfügbarkeit schlecht abschätzen. Wir haben Accounts bei Google, Apple und Facebook, versuchen aber durchaus uns zu reduzieren. Alu-Hüte haben wir nicht auf.

Für den Überblick habe ich alle Geräte aufgelistet, die für das Netzwerk wichtig sind. Alle haben eine Netzwerkadresse (bis auf eine Backup Festplatte und die USV). Ich habe versucht alles Geräte zu gruppieren und von meinen konkreten Geräten etwas zu abstrahieren um die Wiederverwendungsmöglichkeit zu erhöhen. Ist auch als Anregung für die eigene Auflistung gedacht. Die Wohnung ist mit GBit verkabelt und zusätzlich gibt es WLAN auf 2,4 und 5 GHz.

 

Server

Seit Jahren nutze ich die kleinen Geräte von Synology und bin damit sehr zufrieden. Nach einer DS106 und einer DS110+ sind nun zwei Geräte der aktuellen x16er Reihe dran. Ebenso neu für mich ein Gerät mit zwei Platten. Bevor ich Diskstations einsetzte hatte ich einen alten PC als Server im Einsatz. Die Diskstations brauchen aber viel weniger Strom, sind leiser und brauchen auch weniger Platz.

Die Geräte lohnen sich meiner Meinung nach für fast jeden Haushalt, sobald man mehr als einen Computer hat. Zudem können sie noch Fotos über das Internet zur Verfügung stellen oder spezielle Aufgaben lösen. Eine Alternative wäre es eventuell alle Daten bei einem Cloud Anbieter zu speichern und für Spezialaufgaben wie Media Streaming auf ein noch kleineres Gerät wie einen Raspberry Pie zu setzen. Bei den NAS Geräten gibt es eine große Auswahl von verschiedenen Speichermengen und die abgelegt werden können und verschiedene Leistungsklassen die für kleine bis größere Spezialaufgaben geeignet sind.

NAS (DS216+ II)

Die Datenübertragungsgeschwindigkeit ist mittlerweile selbst bei den einfachen billigeren Geräten nahe an der Maximalgeschwindigkeit des GBit Kabels. Eine schnellere CPU und mehr RAM sind nur für die Spezialaufgaben wirklich notwendig. Für mich ist die DS216+ richtig, weil ich hier hohe Geschwindigkeit habe und über Docker zukunftssicher bin. Docker ist quasi eine weitere Möglichkeit Software Pakete zu installieren. Das die Diskstation nun zwei Festplatten aufnehmen kann ist mir gar nicht so wichtig, da mir die Ausfallsicherheit durch Spiegelung zu teuer ist und Datensicherheit durch eine zweite Diskstation erreiche. Datensicherheit ist mir wichtiger als Ausfallsicherheit. Ich kann es verkraften, wenn meine Daten nach einer Katastrophe erst ein oder zwei Tage später wieder verfügbar sind.

Ich setze zwei 3 TB Platten von WD aus der Red Serie ein. Beide sind als Stripe konfiguriert. Rechnerisch addieren sich die Ausfallwahrscheinlichkeiten beider Platten, da ich aber nach drei Jahren sowieso neue Platten kaufen werden und eine zweites System mit täglicher Sicherung habe ist das OK für mich. Ich gehe davon aus, das ich mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen Plattenfehler während der Einsatzdauer bei mir haben werde.

Spiegelung ist mir zu teuer, bei meiner Plattengröße würde ich die Kosten einer 6 TB Platte quasi als Versicherungsgebühr zahlen, das sind etwa 250 €. Ich löse das jetzt in dem ich 2 Platten à 3 TB bestücke und ein zweites System als tägliches Backup nutze. Backup wäre ja auch im Raid-Level 1 notwendig. Bei den für mich relevanten Plattengrößen ist der Unterschied beim Preis pro GB zwischen 2 kleineren und einer doppelt so großen Einzelplatte sehr gering.

Die Version II kam nun raus, da es scheinbar ein Problem mit den Modellen DS216+ und DS716+ gab. Der Processor konnte in der Zwischenzeit nicht mehr geliefert werden und deshalb ist eine neue Hardware Revision fällig geworden. Die Erweiterbarkeit des nächst größeren Modells DS716+ II ist für mich auch nicht wichtig und die Euros konnte ich dann ebenfalls sparen. Alle kleineren Geräte können noch nicht Docker einsetzen, das hängt scheinbar auch an dem neuen Filesystem btrfs.

Die Diskstation habe ich übrigens gleich von 1 GB RAM auf 8 GB RAM aufgerüstet. Erklärt in diesem sehr guten, prima bebilderten englischen Artikel.

Backup NAS (DS116)

Ich habe mir ein zweites Gerät hingestellt, damit meine Backups nun automatisiert durchgeführt werden. Dieses Gerät ist in der Wohnung versteckt und wird bei einem Einbruch hoffentlich nicht gefunden. Das Gerät wacht automatisch abends aus dem Standby auf und fährt wieder runter nach getaner Arbeit. Hier wäre ein einfacheres Gerät möglich gewesen, aber da ich auf verschlüsselte Backups setze hatte ich die Befürchtung, das ein Komplett Backup dann über 24 Stunden dauert. Dieses Gerät ist etwas schneller und hat auch mit Verschlüsselung eine gute Übertragungsgeschwindigkeit. Eingebaut ist eine 6 TB Platte aus der WD Red Serie.

Schöner wäre es noch, wenn die Backup Diskstation an einem anderen Ort stehen würde. Über das Internet die Daten zu schaufeln wird aber trotz VDSL nicht schnell genug sein. Evtl. kommt der Kasten noch in den Keller und wird dann per Powerline angeschlossen. Wir wohnen in einem 4-stöckigen Mehrfamilienhaus, mal sehen ob das dann alles so klappt. Ist ein Projekt für später.

Backup Festplatte (Western Digital My Passport Pro)

Vor einiger Zeit hatte ich mir diese externe Platte gekauft. Sie hat einen Thunderbolt Anschluß der zu meinen beiden Apple Computern passt. Die Übertragungsrate liegt theoretisch bei 200 MB/sec. Die Disk kommt ohne separates Netzteil aus und ist daher super einfach in der Handhabung. Früher hatte ich eine externe e-Sata Platte direkt an der Diskstation, jetzt sichere ich vom iMac. Siehe unter Backup-Strategie. Größe ist übrigens „nur“ 4 TB. Lagert im Keller in einer Lebensmitteldose, die vor Staub- und Feuchtigkeit schützt.

Dicke Bertha

USV (APC Back-UPS BX700U-GR)

Meine erste Unterbrechungsfreie Stromversorgung. Ich habe mich dafür entschieden, da ich das NAS im Raid Level 0 einsetze. Obwohl ich mich an keinen Stromausfall in den letzten 20 Jahren erinnern kann, gab es doch genau einen von über einer Stunde Länge in diesem Monat.

Ich habe die kleinste USV gewählt, da es mir nur darum geht, das der Server geordnet runterfahren kann. Das System und die Platten sollen vor Beschädigung geschützt werden. Wichtig ist das die USV dem Server den Stromausfall melden kann, hier geht das per USB Kabelverbindung.

Angeschlossen sind das NAS, der Cisco Switch und mein Arbeitsplatzrechner. Die USV kann über das Netz andere Geräte über einen Stromausfall informieren. Damit die Rechner die Information erhalten, muss natürlich der Switch ebenfalls gesichert werden.

Computer

Nach fast 30 Jahren PC Nutzung bin ich vor 5 Jahren auf Apple umgestiegen. Zum Einen war es Neugier, aber ich hatte auch die Hoffnung weniger Zeit mit der Pflege des Computers zu verbringen. Ich hatte ein großes Backlog von Urlaubsfilmen, die ich nachbearbeiten wollte. Von Apple gab es eine Videobearbeitungs-Software die einfacher zu nutzen sein sollte, dies wollte ich auch ausprobieren. Ich war bereit für etwas mehr Geld mir ein schönes Design und ein bestimmtes Image zu kaufen. Ich startete meinen Einstieg in die Apple Welt mit dem leichten Notebook. Zu der Zeit war ich beruflich viel auf Reisen und ich habe im Hotel an den Urlaubsvideos gearbeitet. Ein vergleichbar leichtes Notebook gab es auf PC Seite noch nicht, die Ultrabooks waren noch nicht lieferbar.

Arbeitsplatz Computer (27″ iMac, late 2012)

Mit dem großen iMac bin ich sehr zufrieden. Ich habe ein Rechts-Unten-Modell gekauft, also mit allem was der Hersteller zu bieten hat. Bei der RAM Ausstattung habe ich allerdings selber aufgerüstet, das ist bei diesem Modell das Einzige was der Nutzer selber problemlos durchführen kann. Selbst gekauft und eingesteckt ist deutlich preiswerter als den gleichen Speicher von Apple einbauen lassen. Die 1 TB SSD war mich auch zu teuer und auch zu klein. Ich habe die 3 TB Fusion Drive Variante gewählt.

Woran man denken muss ist der Platzbedarf auf dem Schreibtisch, der Bildschirm kann manchen auch zu groß sein. Für die Videobearbeitung und auch sonst kann ich den Platz aber bestens gebrauchen. Den Wunsch das Gerät upzudaten hatte ich bisher nie. Ich bin ein Fan von Eingabegeräten, die mir mehr haptische Interaktion mit der Software geben und deshalb kann ich hier das Apple Magic Trackpad 2 empfehlen. Für Final Cut Pro X habe ich zudem eine spezielle farblich codierte Tastatur, die auf den Tasten die Shortcuts vermerkt hat. Eine 3D Maus von 3Dconnexion habe ich auch, die kommt aber selten zum Einsatz, mein Intuous Tablet schön öfter.

Dieser iMac beheimatet die zentrale iTunes Mediathek des Haushalts. Per Familien-Freigabe werden Inhalte (Apps, Musik und Filme) nur einmal gekauft und sind dann für alle abrufbar. Ebenso liegt hier die zentrale Foto-Mediathek. Alle Fotos werden hier von allen Fotoapparaten importiert und dann hier bearbeitet und weiter verteilt bzw. zur Verfügung gestellt.

 

Notebook 1 (13″ MacBook Air, mid 2011)

Bin ich ebenfalls sehr zufrieden mit. Für mich auch besser als ein 11″ Gerät. Hat praktisch DIN A4 Größe und passt daher in viele Aktentaschen gut rein. Netzteil kann man oft zu Hause lassen. Rechenleistung reicht tatsächlich auch für mich allermeistens. Ich kann die 256 GB Variante nur empfehlen, die reicht mir dann aber auch. Heute würde ich mir sogar das neuere MacBook kaufen. Brauche ich ein zweites Gerät? Nein, seit ich nicht mehr beruflich unterwegs bin eher nicht mehr, der Komfort ein Zweitgerät zu haben ist aber toll. Als Entwickler ist es hilfreich, da ich auf das Notebook die Betaversion des Betriebssystems drauf spielen kann. Was mich erstaunt ist, wie lange das MacBook Air schon in Gebrauch ist ohne das ich das Gefühl habe es ist zu langsam.

Notebook 2 (LG P1 Express Dual, 2006)

Unser Methusalem! Ich bin Stolz drauf, das ich dieses Notebook durch vernünftiges Aufrüsten immer noch einsatzfähig halten kann. Es fühlt sich tatsächlich noch gut an und hat eine hohe Schwuppdizität.

Die ursprüngliche langsame Festplatte wurde durch eine schnelle ersetzt, diese durch eine noch schnellere und dann durch eine SSD. Speicher wurde früh aufgestockt, der Akku ist allerdings schon lange im Eimer, kann man aber mit leben. Das LG Notebook ist nur über Kabel im Netzwerk eingebunden. Die SSD ist es, der das Notebook seine Berechtigung zu verdanken hat. Sonst freue ich mich wenn ich neue und modernere Geräte kaufen und ausprobieren kann, hier freue ich mich, das es auch möglich ist ein Notebook so lange einsetzen zu können. Das Betriebssystem ist Windows 7, es gibt auch keine Treiber mehr für neuere Versionen.

Handheld Devices

Ich liste hier auch alle unseren mobilen Geräte auf für den besseren Überblick. Hier sind wir auch vor einigen Jahren von Android zu Apple umgestiegen. Prinzipiell ist natürlich ein homogener „Zoo“ einfacher zu handhaben als gemischte Geräte. Man ist eben schnell in einem System gefangen und die Wechselkosten erscheinen zu hoch. Man muss dann auch seinen Anhang überzeugen mit zu machen.

Tablet (iPad Air 2)

Unser zweites iPad. Das alte iPad 2 hat Apple für 75 € in Zahlung genommen. Unser erstes iPad hatte noch Cellular eingebaut (und damit auch GPS), darauf haben wir nach 4 Jahren Erfahrung beim neuen Tablet verzichtet. Das iPad hat über die Jahre klar das LG Notebook nach hinten gedrängt.

Smartphone 1 (iPhone 6)

Hier ist nicht viel zu sagen, prima Gerät. Wir versuchen mittlerweile die Smartphones drei Jahre zu behalten. Es gibt viele Apps von Synology für iOS mit dem man z.B. Zugriff auf Fotos auf der Diskstation von unterwegs hat.

Smartphone 2 (iPhone 6)

Bis auf die Farbe identisch zum oberen Gerät.

Work Smartphone (iPhone 5)

Interessant ist hier nur die Einbindung in das Heimnetzwerk per Gast-WLAN. Im Prinzip ein Reverse Bring Your Own Device.

Infrastruktur

Bei der Menge an netzwerkfähigen Geräten muss man sich Gedanken über die IP-Nummern und deren Vergabe machen. Eigentlich könnte man alles automatisch per DHCP vergeben lassen. Ich finde es praktisch, bestimmte zentrale Geräte mit einer festen Nummer auszustatten. Im wesentlichen sind das Geräte mit einer eigenen Konfigurationsmöglichkeit per Webinterface.

Geräte mit einer festen IP-Nummer bekommen ein Papierschildchen aufgeklebt. Nummern von alten Geräten benutze ich nicht wieder neu. Die Geräte bekommen wenn möglich einen Namen mit einem einfachen Namens-Schema. Ich vermeide Leerzeichen und zu lange Namen. In irgendeinem Formular ist das früher oder später dann doch nicht zulässig. Auch irgendwelche „funny characters“ versuche ich zu vermeiden. Ich benutze ein Minus-Zeichen als Trenner.

IP Adressen

IP Nummern IP Nummern Keynote Datei

DSL Router (Fritzbox 7390)

Mit AVM Geräten bin ich immer sehr zufrieden gewesen. Ein Vorteil ist die sehr weite Verbreitung bei uns und damit die lange Unterstützung mit Updates. Dieses Modell hat tatsächlich mehrere Geräte ersetzt, da es auch Telefonie kann.

Hat auch den Wechsel von DSL zu VDSL mitgemacht.

Switch 2 (Cisco SLM2008)

Zum Zeitpunkt des Kaufs war der Kasten noch etwas besonderes, heute sind auch preiswertere Geräte so leistungsfähig. Die maximale Übertragungsgeschwindigkeit kann für allen Verbindungen zur Verfügung gestellt werden. Ansonsten ist es im Wesentlichen eine 8-fach Steckdose. Der Cisco hat sogar eine Konfigurationsoberfläche die man per Webinterface erreicht. Die Einstellparameter sind allerdings nur für echte Experten. Gut ist die Metallausführung des Gehäuses, sie führt die Wärme ab.

Switch 2 (D-Link DGS-105)

Der D-Link Switch hat einen Netgear ersetzt, der scheinbar einen Wackelkontakt an den Buchsen hatte. Sonst ist zu dieser 5-fach Netzwerksteckdose nix zu sagen.

Drucker

Uns ist ein eigener Drucker sehr wichtig. Steuererklärungen werden oft noch ausgedruckt, Schnittmuster, Geburtstagskarten, Fotokopien aus Zeitschriftenseiten, Stadtplanausschnitte, Eintrittskarten etc.

Tintenstraldrucker (HP OfficeJet Pro 8500A Plus)

Wir kommen auf etwa 2200 Seiten pro Jahr. Mit HP war ich immer super zufrieden, da wir Papier sparen wollen, war uns eine zweite Papierkassette wichtig. Der Drucker ist in der Anschaffung etwas teurer, spart aber beim Seitenpreis. Auch prima sind die Funktionen direkt vom Drucker per E-Mail eine eingescannte Seite als PDF zu verschicken oder direkt auf dem NAS zu speichern. Dazu habe ich dann einen User auf dem NAS eingerichtet und die Zugangsdaten von meinem E-Mail Account sind im Drucker hinterlegt.

Media Devices

Neben all den Büro-Aufgaben gehört die Unterhaltung ebenfalls zu den Aufgaben des Netzwerks zu Hause. Der Server dient als Zentrale Ablage für Musik, Filme und Videos und stellt alles zu Hause zur Verfügung. Dazu braucht man auch einen Übergang vom Rechner zu den Lautsprechern und zum Bildschirm. Und wenn die Beschallung dann noch multi-Room funktionieren soll hat man schon umfangreiche Anforderungen beisammen.

Die Settop-Boxen und das Internetradio können jeweils selbstständig Medien aus dem Internet streamen und konservierte Medien aus einer zentralen Bibliothek des Anwenders abspielen. Die Netzwerk-Lautsprecher und der Adapter müssen von einem Programm direkt angesprochen werden, wir setzen AirPlay als Protokoll ein.

Settop Box 1 (T-Entertain Media Receiver 303)

Dieser Kasten hat unseren alten DVD Video-Rekorder ersetzt. Als der Alte kaputt ging stellte sich die Frage, wie Fernsehen in die Wohnung kommt. Die Hausgemeinschaft hat sich vor Jahren vom Kabel verabschiedet und setzte dann auf eine Antennenanlage über die DVB-T in die Wohnungen kam. Da DVB-T aber nicht mehr lange ausgestrahlt wird und von DVB-T2 abgelöst wird, hätte es schon ein Gerät nach neuem Standard sein müssen. Die Alternative war für uns dann Fernsehen über das Internet, mit dem Nebeneffekt, das die Internetgeschwindigkeit durch den nötigen Umstieg auf VDSL nun ebenfalls höher ist.

Aufgezeichnete Sendungen können nicht auf den Computer übertragen werden und sind nur an dem einen angeschlossenen Fernseher sichtbar. Das stört uns eigentlich gar nicht mehr. Das man einige Mediatheken der Sender direkt am Fernseher über den Media Receiver abrufen kann ist schön.

Settop Box 2 (Apple TV4)

Aus meiner Sicht ein prima Zubehör für den Apple-orientierten Haushalt. Wir nutzen es um auf die iTunes Mediathek vom iMac zugreifen zu können. Ebenso schauen wir uns unsere Fotos am Fernseher damit an. Oft läuft eine Dia-Show mit den Highlight Fotos des letzten Urlaubs zum Sonntagsfrühstück.

Ein Problem ist mittlerweile der AV-Receiver, der mit der Umschaltung zwischen den Videoquellen nicht mehr nachkommt. Scheinbar benutzt das neue Apple TV 4 eine neuere Variante des HDMI Standards mit der die Synchronisierung zum Fernseher immer etwas länger dauert und zum Neustart des Fernsehers (!) führt. Die Musik-Anlage ist die mittlerweile älteste Technik bei uns und zeigt auch, wie lange Technologien nebeneinander eingesetzt werden. Wenn die Stereo-Anlage (sagt man wohl nicht mehr) für 10 Jahre oder länger ausgelegt ist, braucht man Adapter und Übergangslösungen.

Internetradio (Bose SoundTouch 20)

Prima Gerät, ausgewählt weil es Stationstasten hat und damit  super einfach zu bedienen ist. Fast wie früher. Der Klang ist auch super, es steht allerdings nur im Badezimmer. Die Fernbedienung ist quasi wasserfest, das Gerät steht oben auf einem Regal. Funktioniert auch über den eingebauten Akku, dieses Merkmal benutzen wir allerdings nicht. Man kann die 6 Stationstasten auch mit eigenen Playlisten belegen, gestreamt wird dann von der iTunes Bibliothek. Dazu muss dann der iMac eingeschaltet sein und aus dem Standby erwacht sein. Neuerdings gibt es sogar eine kleinere Variante des SoundTouchs die für uns ausreichen würde und preisgünstiger ist. Eine Empfehlung.

Netzwerklautsprecher (Pioneer XW-SMA3)

Dieses Gerät gab es bevor wir das Bose Gerät hatten. Verliert immer mal wieder die Netzwerk Verbindung und dann muss man geduldig sein. Den Fehler konnte ich nicht lokalisieren oder sogar beheben. Neuerdings vergisst es von Zeit zu Zeit seinen eigenen Namen. Das ist nicht problematisch, es heisst dann einfach „Pioneer XW-SMA3“. Es ist dafür spritzwassergeschützt und hat ebenfalls einen eingebauten Akku. Klang ist super.

Netzwerklautsprecher Adapter (Apple Airport Express, 2011)

Das ist eine preiswerte Brücke um alte Musikgeräte AirPlay-fähig zu machen. Eigentlich hat das Airport Express eine andere Hauptaufgabe, nämlich eine Internetverbindung, die per Ethernetkabel vorhanden ist per WLAN auszustrahlen.

Connected Devices

In dieser Kategorie führe ich alle sonstigen Internet-fähigen Geräte auf. Das werden immer mehr, alle beziehen ein eigene Netzwerkadresse vom DHCP Server. Die komplette Auflistung ist sinnvoll, da man damit auch den Netzwerk Zugriff auf bekannte Geräte beschränken kann.

Video Kamera (Canon HF G30)

Meine Kamera kann per WLAN fernbedient werden und zeigt sogar das Sucherbild in einer App auf dem Smartphone an. Das funktioniert mit Ad-hoc Netzwerken. Nutze ich nicht wirklich, da die Übertragung der Filmdateien per umgesteckter SD-Card deutlich schneller geht.

Waage (Withings WS-50)

Eine Spielerei, die mir ein wenig geholfen hat einige Kilos abzuschmeißen. Die Waage zeigt mir morgens auf ihrem Display das Wetter an.

Arduino (RedFly WLAN Shield)

Ein Elektronikspielzeug um das Internet of Things hautnah kennenzulernen. Für den Maker, der löten, programmieren und werkeln will.

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